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Mittwoch, 29. Mai 2019

Warum selbst ein Popstar wie Sarah Connor ihren Angehörigen und Freunden nicht das Trauern verbieten sollte - und warum wir das als Gesellschaft auch nicht tun sollten - Impulse von der Messe "Leben und Tod" 2019

Bremen - In ihrem Song "Das Leben ist schön" fordert die beliebte Popsängerin Sarah Connor für den Fall ihres Todes und für ihre eigene Trauerfeier: "Ich will keine Tränen sehen, keinen Chor, der Halleluja singt, ich will, dass ihr feiert, ich will, dass ihr tanzt..." - Seinen Freunden und Angehörigen das Traurigsein zu verbieten, hält die Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper aus Gelsenkirchen jedoch für eine sehr schlechte Idee, wie sie auf der Messe "Leben und Tod" im Mai 2019 bei einem Vortrag sagte - und sie hatte gute Gründe dafür. Interessanter Nebenaspekt, übrigens: Auch der Kindermusiker Rolf Zuckowski beschrieb auf dieser Messe seine eigenen Trauerprozesse - was insofern spannend ist, als dass der besagte Sarah-Connor-Song von seinem Sohn, dem die aktuelle deutsche Musikszene beherrschenden Songwriter Ali Zuckowski, mitgeschrieben wurde.... 

Es gibt ohnehin kaum ein deutschsprachiges aktuelles Musikprokekt, bei dem Alexander "Ali" Zuckowski nicht irgendwie seine Finger mit drin hätte, wie es vor einigen Jahren ja auch der Satiriker Jan Böhmermann recht spektakulär nachgewiesen hatte. Und die spannende Frage bei solchem Co-Songwriting ist natürlich immer: Wie hoch ist der Anteil an dem Lied, das der Künstler tatsächlich selbst beigesteuert hat - man schaue sich alleine mal die Songwriting-Credits bei einem Helen-Fischer-Album an...? Aber das nur als kleine Randbemerkung. Zurück zu Mechthild Schroeter-Rupieper und ihren Vortrag auf der Messe. Wie schon vor zwei Jahren hatte die Trauerbegleiterin - die sich mit ihrem Lavia-Institut auch um viele Angehörigen der Germanwings-Katastrophe von März 2015 gekümmert  hatte - unsere allgemeine gesellschaftliche Unfähigkeit zu trauern und deren Ursachen zu einem zentralen Thema ihres Vortrags gemacht. Und hatte aufgezeigt, wie wir mit Jugendlichen und Kindern so umgehen können, dass sie hier neue Wege und Impulse vermittelt bekommen können.

(Alle Fotos: Thomas Achenbach)

Einmal habe sie einer der Jugendlichen aus ihrer Gruppe gefragt: Kann ich von Trauer eigentlich depressiv werden? Und sie habe geantwortet: Die Gefahr depressiv zu werden ist viel größer, wenn Du nicht trauerst, berichtet Mechthild Schroeter-Rupieper. Und doch bekommen Kinder und Jugendliche auch heute noch allzu oft zu hören: Sei doch nicht so traurig. Oder sie bekommen ein Lob dafür, wenn sie den Verlust eines Elternteils oder eines Geschwisterkindes scheinbar "gut wegstecken"; wenn sie "ganz tapfer" bleiben - anstatt dass wir mal hingucken, wie es diesen Kindern im Inneren eigentlich wirklich geht und ob sie nicht vielleicht nicht einfach nur versuchen, sich irgendwie zusammenzureißen (was immer schwer ist, wenn da im Inneren alles zerrissen ist). Diese vermeintlich lobenswerte Tapferkeit ist übrigens immer wieder ein Thema auf der Messe Leben und Tod (siehe dazu auch "Der Fluch der Tapferkeit") - wie auch die spannende und unbedingt diskutierenswerte Frage, wie sehr wir Kinder eigentlich mit dem Tod konfrontieren dürfen. Ein Thema, bei dem ich selber gerne mal allzu missionarisch werde und in manche Diskussion unter Freunden und guten Bekannten mit einer Verve einsteige, der einer eigentlich zurückhaltenden Haltung, wie ich sie als angebrachter und professioneller erlebte, nicht immer entspricht... 


Und dennoch: Meiner Meinung nach - und nach allem, was ich so höre von Bestattern und Trauerbegleiterkolleginnen - gelingt gerade Kindern die Konfrontation mit dem Tod oft tausendmal besser und natürlicher als vielen Erwachsenen und wir dürften sie sehr viel mehr mit dem Tod befassen als wir das oft tun. Aber: Den Tod stattdessen lieber ins Heimlichgetue wegzumauscheln, in so eine merkwürdige Hach-Bessernichthingucken-Ecke   - das genau erzeugt ja gerade die Unsicherheit, die wir Erwachsenen heutzutage bei diesem Thema allzu  oft haben. Und warum haben wir sie? Vielleicht gerade deswegen, weil wir als Kinder noch nicht offensiv genug mit dem Thema zu tun gehabt haben? Oder weil wir einfach das Glück hatten, dass während unserer recht unversehrten Kindheit nicht so oft gestorben wurde (wie in meinem Fall geschehen)? Aber wenn es mal der Fall sein sollte: Dann sollten wir sollten die Kinder ruhig an die Hand nehmen und sie sanft hinführen und mitnehmen, empfahl jedenfalls Mechthild Schroeter-Rupieper in ihrem Vortrag auf der "Leben und Tod" 2019 - und anders als manches Mal behauptet, ist es für Kinder nicht immer hilfreich, ihnen die Entscheidung selbst zu überlassen, ob sie die Toten denn noch einmal sehen wollten oder nicht. Die Frage könne Kinder überfordern, denn sie könnte die Tragweite solchen Entscheidung gar nicht wirklich überblicken und einschätzen, sagte Mechthild Schroeter-Rupieper. Noch eine spannende und diskutierenswerte These.



So oder so, sagt Mechthild Schroeter-Rupieper: Wir sind mit dem Talent geboren worden, auch traurig zu sein. Warum also nutzen wir diese eigentlich sehr gute Lebenskunst dann so selten? Und warum finden wir es im Grunde total gut, wenn Sarah Connor sagt: Seid bloß nicht traurig, wenn ich mal sterbe, sondern feiert das Leben? Und was, wenn da trotzdem Trauer ist? Einfach weg damit - oder wie? Geht ja gar nicht...

* Ergänzung und Aktualisierung: In einem auf diesen Artikel reagierenden Facebook-Kommentar hat Mechthild Schroeter-Rupieper inzwischen davon berichtet, dass ihr Sarah Connor persönlich einmal gesagt habe, der Song sei eigentlich ganz anders gemeint. Und weil es eine gute Ergänzung darstellt, möchte ich Mechthilds Beitrag auch hier noch einmal zitieren: "Sarah Connor hat mir damals auf Facebook dazu geschrieben, dass sie es ganz anders meint - allerdings ist genau da auch eines der großen Probleme: Vieles wird anders gesagt als gemeint: „Oma ist friedlich eingeschlafen.“ „Opa ist heimgegangen.“ „Wein nicht...“...."

Übrigens: Lust drauf, diesen Blog auch als Podcast zu hören? Dann bitte hier klicken für die Übersicht über alle bisher veröffentlichten Episoden, darunter meine Interviews mit dem Buchautoren Pierre Stutz, dem "Letzte Lieder"-Macher Stefan Weiller und dem Trauer-Chat-Moderator und Ex-Spielsüchtigen Kai Sender....

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Der Autor dieser Zeilen bietet Trauerbegleitung an in Osnabrück und im Osnabrücker Land an und hat eine Ausbildung zum Trauerbegleiter absolviert (Große Basisqualifikation gemäß des Bundesverbands Trauerbegleitung) und bietet Podcasts rund um das Thema Trauer an (bitte hier klicken). Thomas Achenbach ist der Autor des Buches "Männer trauern anders - was ihnen hilft und gut tut", 168 Seiten, Patmos-Verlag, 17 Euro, erschienen im März 2019. Mehr Infos gibt es hier.

Alle aktuellen Termine, Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare etc. mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link 

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Ebenfalls auf diesem Blog: Tipps zum Umgang mit Trauernden und mit Trauer - was Menschen in einer Trauer- und Verlustkrise hilft und was man Trauernden sagen kann 

Ebenfalls auf diesem Blog: Die Kunden müssen die Bestatterbranche bewegen - was alles möglich sein kann, wenn Menschen in einer Verlustsituation das wollen

Ebenfalls auf diesem Blog: Was soll nach einem Todesfall gefeiert werden? "Nur" der Todestag - oder auch noch der Geburtstag des gestorbenen Menschen?

Ebenfalls auf diesem Blog: Keine Sorge, alles normal - was Trauernde in einer Verlustkrise alles so tun und warum einem das nicht peinlich sein sollte

Ebenfalls auf diesem Blog: Tango auf der Trauerfeier, die Trauerrede als Audiodatei - was heute bei modernen Trauerfeiern alles möglich sein sollte

Ebenfalls auf diesem Blog: Der Fluch der Tapferkeit - warum es Menschen in der modernen Gesellschaft so schwer fällt Trauer als etwas Normales anzuerkennen

Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare, Trauergruppen und mehr: Alle aktuellen Termine mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link 

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Freitag, 22. März 2019

Update: Meine öffentliche Lesung an der Volkshochschule Osnabrück ist verschoben worden auf den 23. 5. (Donnerstag, 19 Uhr, bitte unbedingt vorab anmelden) - plus: Interviewgast beim SWR 3 in der "Beziehungsshow", geplante Termine 2019, Workshops und Lesungen in Berlin, Augsburg und München


Osnabrück - Aus organisatorischen Gründen hatte mich die Volkshochschule Osnabrück gebeten, ob wir die ursprünglich für den 3. 4. 2019 (Mi.) geplante Lesung aus meinem neuen Buch "Männer trauern anders - was ihnen hilft und was ihnen gut tut" (Patmos-Verlag) verschieben könnten. Der neue Termin ist jetzt Donnerstag, der 23. 5., um 19 Uhr - die Volkshochschule bittet alle, die kommen wollen, unbedingt um eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0541/323-2243. Was ich an diesem Abend anbieten möchte, ist eine Mischung aus Vortrag und Lesung - rund um das Thema Männertrauer. Und in Berlin darf ich am 20. 5. (Montag) über das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sprechen, das mir ebenfalls sehr am Herzen liegt.... In Planung sind derzeit auch schon Lesungen/Workshops in Ludwigsburg und in Heidenheim, die aber erst im Frühjahr 2020 stattfinden werden. Hier also ein Update und ein kleiner Überblick über aktuelle Ereignisse in Form eines Newsletters.

 - Mein Buch ist jetzt raus: "Männer trauern anders - was ihnen hilft und gut tut" (erschienen im März 2019 im Patmos-Verlag, 17 Euro, 167 Seiten): Es war nicht immer einfach, dieses Buch zu schreiben. Alleine schon, weil sich die Zeit fürs Schreiben in einen ohnehin schon vollgepackten Alltag noch hineinweben und hineinorganisieren lassen musste. Und natürlich gab es beim Schreiben all die Phasen, von denen mir schon andere erzählt hatten, die Bücher schreiben: Phasen eines großen und guten Im-Fluss-seins. Phasen großer Selbstzweifel mit leichter Ich-schmeiß-hin-Schlagseite. Aber nun liegt es vor. Und ich finde, es ist ganz lesenswert geworden, zumal ich in dem Buch nicht nur eigene Erfahrungen als Trauerbegleiter einfließen lasse, sondern auch einige Recherchen, Studien, Gesprächsnotizen - aber ich bin da natürlich auch befangen, was das angeht. ;-)) Lest also selbst, beurteilt es selbst. Hoffentlich gibt es eine zweite Auflage: Ich wüsste jetzt schon, wo ich noch ergänzen, ausbauen und neue Erfahrungen einfließen lassen würde. 

- Interviews mit dem SWR: Am 8. 4. 2019 (Montag) darf ich ab 20 Uhr als ein Interviewgast bei der Radiosendung "SWR 3 Beziehungshow" mit dabei sein, die von Sabrina Kemmer moderiert wird und über den Radiosender SWR3 ausgestrahlt wird. Es geht um die Themen Trauer in der Gesellschaft, Trauer in Beziehungen und Trauerbegleitung - und um die Fragen, was Menschen in einer Trauer- und Verlustkrise eigentlich wirklich hilft. 

- Zwei Lesungen in meinem Podcast: In der aktuellen Episode meines Podcasts (die lässt sich zum Beispiel hier finden) lese ich schon einmal ein paar kurze Passagen aus meinem Buch vor. Wobei mein Buch nicht das eigentliche Thema der aktuellen Folge ist. Denn noch einmal beleuchten wir in meinem Podcast das spannende Musik-und-Hospiz-Projekt "Letzte Lieder" von Stefan Weiller - auch daraus lese ich ein Kapitel, denn das hatte ich dem Hospizverein Hagen a.T.W., für den ich als Dozent ein Seminar zum Thema Trauer und Musik gestalten durfte, so versprochen. Also gibt es eine Lesung aus dem dazugehörenden Buch (Edel-Verlag). Und weil es so gut dazu passt, folgt ein thematisch entsprechendes Kapitel aus meinem frisch erschienen Buch. Denn da geht es an einer Stelle ebenfalls um Musik. Bei Interesse: Jetzt die Podcastfolge anhören.


(Foto: Stefanie Hiekmann, mit freundlicher Genehmigung)
- Schon im Kasten - mein Inerview mit Pierre Stutz: Die nächsten Episoden meines Podcasts werden übrigens ein Interview mit dem Dozenten und Buchautoren Pierre Stutz enthalten, der ebenfalls im Patmosverlag ein paar Bücher veröffentlicht hat. Wir haben uns unterhalten über Trauer in Filmen, Trauer im Leben (auch in seinem) sowie über die Frage, ob Trauer auch eine spirituelle Ebene haben kann. Es war ein bereicherndes und wertvolles Gespräch und ich freue mich darauf, es in Kürze auf meinem Podcast zu veröffentlichen.


(Produkt-/Buchfotos: Thomas Achenbach)

- Tätigkeiten als Dozent und Referent: Ich bin sehr froh, dass mich der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) als Vortragender und als Dozent angefragt hat. Am 20. 5. (Montag) wird es in Berlin beim DHPV eine Tagung zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Hospize und alle ähnlichen Einrichtungen geben, bei der ich einen Vortrag halten und einen Workshop geben darf. Darauf freue ich mich sehr. Das Oberthema dieser Tagung lautet: Bildhaft kommunizieren“ und die Veranstaltung findet statt in der Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Str. 13 - 14 10178 Berlin, 10 - 17 Uhr. Weitere Infos zu dieser Fachtagung gibt es unter diesem Link... Gerne stehe ich bei Interesse für weitere Lesungen, Seminare, Vorträge oder sonstiges zur Verfügung, Kontaktaufnahme am besten über meine Mailadresse (die findet sich hier).


Weitere kommende Termine im Überblick:

--> In Augsburg am 7. 11. 2019 (Donnerstag, 19 Uhr)Lesung/Vortrag zum Thema "Männer trauern anders" im Evangelischen Forum Annahof (www.annahof-evangelisch.de). 

--> In München am 8. 11. 2019 (Freitag, 19 Uhr), Vortrag zum Thema "Trauer in Unternehmen/Trauer im Berufsleben" in der der Evangelischen Stadtakademie München (www.evstadtakademie.de).

--> In München am 9. 11. 2019 (Samstag, ab 9.30 Uhr), Workshop zum Thema "Männer trauern andersin der der Evangelischen Stadtakademie München (www.evstadtakademie.de) - offen für Männer und Frauen gleichermaßen.

--> In Ludwigsburg und in Heidenheim: Lesungen und Workshops geplant für Frühjahr 2020, mehr dazu in Kürze. 

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Der Autor dieser Zeilen bietet Trauerbegleitung an in Osnabrück und im Osnabrücker Land an und hat eine Ausbildung zum Trauerbegleiter absolviert (Große Basisqualifikation gemäß des Bundesverbands Trauerbegleitung) und bietet Podcasts rund um das Thema Trauer an (bitte hier klicken). Außerdem bietet Achenbach Vorträge und Seminare zum Thema Trauer oder zum Umgang mit Trauernden an. Mehr Infos gibt es hier.

Alle aktuellen Termine, Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare etc. mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link 

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Den Blog zum Anhören als Podcast - bitte hier klicken für die aktuelle Episode aus dem Trauer-ist-Leben-Podcast...

Ebenfalls auf diesem Blog: Die Kunden müssen die Bestatterbranche bewegen - was alles möglich sein kann, wenn Menschen in einer Verlustsituation das wollen

Ebenfalls auf diesem Blog: Was soll nach einem Todesfall gefeiert werden? "Nur" der Todestag - oder auch noch der Geburtstag des gestorbenen Menschen?

Ebenfalls auf diesem Blog: Keine Sorge, alles normal - was Trauernde in einer Verlustkrise alles so tun und warum einem das nicht peinlich sein sollte

Ebenfalls auf diesem Blog: Tango auf der Trauerfeier, die Trauerrede als Audiodatei - was heute bei modernen Trauerfeiern alles möglich sein sollte

Ebenfalls auf diesem Blog: Der Fluch der Tapferkeit - warum es Menschen in der modernen Gesellschaft so schwer fällt Trauer als etwas Normales anzuerkennen

Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare, Trauergruppen und mehr: Alle aktuellen Termine mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link

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Donnerstag, 14. Februar 2019

Countdown zur Buchveröffentlichung und ein Seminar über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - am 21. 3. 2019 erscheint im Patmosverlag mein Buch über Männertrauer - Lesung in Osnabrück am 3.4. - #Newsletter

Osnabrück - Beinahe hätte ich diesen Beitrag mit diesem Satz angefangen: "Aufregende Post flatterte mir neulich ins Haus". Aber natürlich ist da nichts geflattert. Dann hätte ich auch ordentlich aufräumen müssen: Mehrere hundert Flyer zur Ankündigung meiner baldigen Buchveröffentlichung hatte mir der Patmosverlag freundlicherweise ins Haus geschickt. Ein ereignisreiches Jahr kündigt sich an - am 21. 3. 2019 wird mein Buch "Männer trauern anders - was ihnen hilft und was ihnen gut tut" erscheinen, eine Lesung in Osnabrück findet am 3. April statt und weiteres ist derzeit in Planung, einige Anfragen aus dem Süden Deutschland liegen bereits vor... Und in Berlin darf ich über das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sprechen, das mir ebenfalls sehr am Herzen liegt....

- Interviews mit dem SWR: Am 8. 4. 2019 (Montag) darf ich ab 20 Uhr als ein Interviewgast bei der Radiosendung "SWR 3 Beziehungshow" mit dabei sein, die von Sabrina Kemmer moderiert wird und über den Radiosender SWR3 ausgestrahlt wird. Es geht um die Themen Trauer in der Gesellschaft, Trauer in Beziehungen und Trauerbegleitung - und um die Fragen, was Menschen in einer Trauer- und Verlustkrise eigentlich wirklich hilft. 

- Tätigkeiten als Dozent und Referent: Ich bin sehr froh, dass mich der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) als Vortragender und als Dozent angefragt hat. Am 20. 5. (Montag) wird es in Berlin beim DHPV eine Tagung zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Hospize und alle ähnlichen Einrichtungen geben, bei der ich einen Vortrag halten und einen Workshop geben darf. Darauf freue ich mich sehr. Das Oberthema dieser Tagung lautet: Bildhaft kommunizieren“ und die Veranstaltung findet statt in der Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Str. 13 - 14 10178 Berlin, 10 - 17 Uhr. Parallel bereite ich gerade ein Seminar vor, das ich für eine Hospizgruppe aus der Region geben darf und dass erstmals Musik und Trauer als Hauptthema haben wird - auch das ein großes Herzensthema von mir -, auch darauf freue ich mich sehr. Und auch hauptberuflich tut sich gerade eine Menge und es stehen Veränderungen an (alleine von Trauerbegleitung lässt sich nun einmal doch nicht leben, also geht es nicht ohne einen "anständigen Beruf")....  Weitere Infos zu der Fachtagung in Berlin gibt es unter diesem Link...


- Mein Buch: Unter dem Titel "Männer trauern anders - was Ihnen hilft und gut tut" wird nun am 21. 3. im Patmosverlag mein erstes Buch erscheinen, das ich im vergangenen Jahr schreiben durfte. Ein Buch zu schreiben, war eine ganz neue und ganz andere Erfahrung für mich - und mir ging es dabei teilweise so, wie es mir der ebenfalls im Patmosverlag veröffentlichende Pierre Stutz im Gespräch einmal sagte: "Ein Buch will erlitten werden, oder?". Pierre Stutz wird auf diesem Blog auch noch eine Rolle spielen, aber dazu später mehr, wenn es soweit ist. Alle Infos zum Buch finden sich hier.



- Eine Lesung: Dass mir die Volkshochschule Osnabrück auch gleich die Möglichkeit angeboten hat, das Buch in Form einer Lesung vorstellen zu dürfen, hat mich sehr gefreut. Stattfinden soll diese Lesung am 3. April 2019 (Mittwoch) ab 19 Uhr im Haus der Osnabrücker Volkshochschule an der Bergstraße. Alle Infos dazu finden sich hier. Und dass sich derzeit die Anfragen nach weiteren Lesungen und weiteren Terminen häufen, obwohl das Buch noch gar nicht auf dem Markt ist, freut mich natürlich ebenfalls sehr. Gerne stehe ich bei Interesse für weitere Lesungen, Seminare, Vorträge oder sonstiges gerne zur Verfügung, Kontaktaufnahme am besten über meine Mailadresse (die findet sich hier).



- Mein Podcast im Trauerradio: Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass Eva Terhorst aus Berlin als die Verantwortliche für ihr Trauerradio - über laut.fm erreichbar - auch meine Podcast-Erweiterung dieses Blogs mit in ihr Programmschema aufgenommen hat. Eva hatte mir zu ihrem spannenden Radioprojekt auch einmal ein Interview gegeben. Unter dem Titel "Trauer ist Leben" findet man nun auch im Trauerradio meinen ersten Beitrag, in den kommenden Tagen beispielsweise jeweils um 13 Uhr. Weitere Beiträge im Podcast sind ebenfalls in Planung, allein, es ist wie alles im Leben eine Zeitfrage. Danke jedenfalls, Eva, für diese Unterstützung. Das Trauerradio findet sich unter diesem Link

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Der Autor dieser Zeilen bietet Trauerbegleitung an in Osnabrück und im Osnabrücker Land an und hat eine Ausbildung zum Trauerbegleiter absolviert (Große Basisqualifikation gemäß des Bundesverbands Trauerbegleitung) und bietet Podcasts rund um das Thema Trauer an (bitte hier klicken). Außerdem bietet Achenbach Vorträge und Seminare zum Thema Trauer oder zum Umgang mit Trauernden an. Mehr Infos gibt es hier

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Ebenfalls auf diesem Blog: Tango auf der Trauerfeier, die Trauerrede als Audiodatei - was heute bei modernen Trauerfeiern alles möglich sein sollte

Ebenfalls auf diesem Blog: Der Fluch der Tapferkeit - warum es Menschen in der modernen Gesellschaft so schwer fällt Trauer als etwas Normales anzuerkennen

Und im Kultur-Blog des Autors: Wie man als Autor vom Schreiben leben kann - Tipps für Hobbyautoren von einem echten Profi (und ein Plädoyer fürs Selfpublishing)