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Sonntag, 14. Juni 2020

Wie wir Kindern und Teenagern die Themen Tod und Sterben so erklären können, dass sie auch im späteren Leben ohne Ängste und Unsicherheiten damit umzugehen wissen - Wissens-Experte Ralph Caspers gibt in einem neuen Buch angenehm knackige Tipps und gute Impulse - Die Toten sind gestorben, sie sitzen nicht auf Wolken

Osnabrück - Was Kinder von uns Erwachsenen brauchen, wenn wir ihnen den Tod eines Menschen erklären wollen, íst in Wahrheit ganz wenig. Am besten nur ein ganz kurzer Satz, das reicht. Und das dann erstmal sackenlasssen. Denn worauf wir uns getrost verlassen können, ist das: Wenn die Kinder etwas wissen wollen, dann werden sie uns schon fragen. Aber sie wissen selbst am besten, wann sie wieder mehr Informationen aufnehmen können. Deswegen ist es viel, viel besser, nur zu sagen: Die Oma ist gestorben. Anstatt die Kinder ungefragt mit einem Konglomerat an Informationsbrocken zu überfrachten, die alle gar nicht zusammenpassen wollen: Die Oma ist gestorben, deswegen werden wir sie jetzt in der Erde verbuddeln, aber dann ist die Oma auch im Himmel und guckt von einer Wolke auf uns runter, trotzdem siehst Du sie niemals wieder... Häh?? Wie jetzt? Sich ganz kurz zu halten, auch wenn es schwerfällt, das ist nur einer von vielen Tipps, die der bekannte TV-Moderator Ralph Caspers in seinem neuen Buch gesammelt hat. Ein wertvolles Buch mit vielen guten Hinweisen und Impulsen, nur an wenigen Stellen ein bisschen arg zugespitzt.

"Wenn Papa jetzt tot ist, muss er dann sterben?" - Schon der Titel seines neuen Buches ist original Ralph Caspers. Ein bisschen augenzwinkernd und ironisch, gleichsam aber seine Zielgruppe ganz ernstnehmend. Und den Autoren - den kennt jedes Kind. Sei es aus der "Sendung mit der Maus", aus dem Kika, aus der Sendung "Wissen macht Aah" oder einem anderen Fernsehformat. Immer ein bisschen nerdig, immer ein bisschen witzig, ein guter Typ. Was nur die wenigsten wissen: Ralph Caspers hat im Alter von 15 Jahren seinen Vater verloren. Und er war dann vermutlich mit all den Erfahrungen konfrontiert, denen er jetzt mit seinem Buch entgegentritt: Vor allem die Hilflosigkeit und eigentlich gut gemeinte Ungeschicktheit der Erwachsenen. Die sind es auch, die die wahre Zielgruppe des Buches sind, auch wenn manche der Passagen sich genausogut als Vorlesestoff für wissbegierige Kinder eignen. Denn Ralph Caspers ist halt einer, der selbst komplexe Sachverhalte wie einen Verwesungsprozess so erklären kann, dass sich echte Aha-Effekte einstellen.


Den kennt man!  Ralph Caspers moderiert unter anderem die TV-Sendung "Quarks" (Foto: WDR-Presse/Linda Meiers, mit freundlicher Genehmigung)

Das gelingt ihm im ersten Teil seines Buches wirklich gut. In angenehm kurzen, angenehm verdichteten, dabei aber wunderbar simplen Informationshappen arbeitet sich Caspers in munterem Plauderton durch alles, was Kinder (und Erwachsene) zum Thema Tod, Trauer und Sterben so wissen sollten und wissen wollen. Für alle Fragen, mit denen neugierige Kinder ihre überforderten Eltern löchern, gibt es gute Antworten. Darf ich etwas in den Sarg mit hineinlegen (Antwort: Ja, so ziemlich alles, das kann bei der Trauerverarbeitung sogar ein wohltuender Prozess sein). Darf ich auch lachen, wenn ich in Trauer bin (Antwort: Ja, natürlich, Du darfst alles tun, was Dir gut tut). Aber auch tiefergehende Fragen wie: Was kann ich gegen das Vergessen meiner Erinnerungen tun?  Wie schnell muss der Tote abgeholt werden? Was ist, wenn ich mich vor dem Tod noch mit der gestorbenen Person gestritten habe? Und, und, und...  Dabei hat das Buch gleich mehrere Zielgruppen im Blick.


(Dieses und alle folgenden Fotos: Thomas Achenbach)

Immer mal wieder wendet sich Ralph Caspers direkt an die Eltern und beantwortet einige ihrer drängendsten Fragen: Darf ich mich von meinem Kind trösten lassen? Darf ich vor meinem Kind auch weinen? Hier räumt Ralph Caspers mit dem Trugbild auf, dass die Eltern immer die "Starken" sein müssen bzw. dass Starksein eben nichts damit zu tun, sich nicht von Tod und Trauer berührt zu zeigen. Für trauernde Eltern kann es sehr wohltuend und hilfreich sein, wenn sie diese Erlaubnis bekommen. Und die vielleicht allerwichtigste im Buch behandelte Frage lautet: Wieviel Wahrheit vertragen Kinder? Antwort, zusammengefasst: Eine Menge! Vielleicht sogar mehr als die Erwachsenen, manchmal. Das wäre jedenfalls meine ganz persönliche These.


Bittere Pillen zu schlucken - das Thema hat Tiefenwirkung


Eine These, die nicht überall auf Wohlwollen stößt, dessen bin ich mir bewusst. Denn was das Thema Kinder und der Tod angeht, habe ich selbst schon manche bittere Pille schlucken müssen und hier auch schon kontrovers diskutierte Blogbeiträge veröffentlicht ("Bitte nehmt die Kinder mit...." - siehe hier). Was für mich total selbstverständlich wäre, nämlich den Kindern im Falle eines gestorbenen Angehörigen einen möglichst unverkrampften Umgang mit dem Tod anzubieten, indem man sie zum Beispiel fragt, ob sie den toten Körper vielleicht noch einmal sehen möchten, begleitet durch einen Erwachsenen, zum Beispiel, das war für manche meiner allerbesten Freunde fast ein Affront und eine Zumutung. Wie brutal, wie gemein, sowas könne man doch nicht machen... Wäre fast zum Streit gekommen. Mit einem wertvollen Lerneffekt für mich. 



Nämlich diesem: In Sachen Kinder und der Tod niemals die Tiefensprengkraft des Themas unterschätzen. Viele Eltern haben da offenbar eine große Scheu - oder Angst. Was das alles mit Ralph Caspers neuem Buch zu tun  hat? Nun, eine ganze Menge, wie die ersten Amazon-Leserrezensionen des Buches deutlich machen. Denn das Buch erhält dort viel Kritik, vor allem wird seine "Härte" gegenüber den Kindern und sein vermeintlich zu geringer Anteil an "christlichem Glauben" bemängelt. Unverständlicherweise, wie ich finde. Denn, hey Leute, bitte nicht vergessen: Ralph Caspers hat das alles doch selbst erlebt! Also wer, wenn nicht einer wie er, dürfte seine Erfahrungswerte mit der Welt auch in der Form teilen, dass er sagt: Wie ihr damit umgegangen seid, das hat mir nicht gut getan - und deswegen sage ich Euch jetzt mal, was mir stattdessen gut getan hätte. 



Denn genauso ließe sich das Buch ebenfalls lesen. Wobei seine persönliche Geschichte hier allenfalls in kurzen Erwähnungen am Rande thematisiert wird. Die Marke Ralph Caspers ist halt eine Erklärmarke, kein Betroffenheitsprodukt. Diesem Anspruch wird auch "Wenn Papa tot ist..." in all seinen Teilen gerecht. In seinem Mittelteil geht das Buch der Frage nach, welche Besonderheiten jeweils ein spezieller Todesfall mit sich bringen kann und was dann hilfreich sein könnte - dabei werden wie bei einer mathematischen Gleichung alle nur erdenklichen Konstellationen durchgespielt. Gestorben ist (bitte einsetzen): Mutter, Vater, Geschwisterkind, Oma, Opa, Tante, Nachbar, Freund der Familie, Haustier, Schulfreund, Spielfreund, Cousine, Cousin.... you name it. Das von der Trauer betroffene Kind ist (einsetzen): Baby, Kindergartenkind, Grundschulkind, Teenager, in der Pubertät... Das Buch guckt mit großem Verständnis auf all diese erdenklichen Situationen und bietet Erklärungen an. Was wir bei Teenagern zum Beispiel oft erleben, das scheinbar unberührte Weitermachen mit dem Alltag von vor dem Todefall, ist ebenso ganz normal wie das Grundschulkind, das übergangsweise wieder mit dem Bettnässen anfängt. Und vieles mehr.



Aber warum fällt es uns Eltern bloß so schwer, sich auf dieses Thema und seine Besonderheiten einzulassen? Warum erzählen wir unseren Kindern lieber solche Fantasiegeschichten, von denen wir doch genau wissen, dass sie einer realistischen Prüfung durch Kinderfragen niemals standhalten werden? Denn warum sollte man die Oma auf der Wolke nicht besuchen dürfen? Es gibt doch Hubschrauber und Flugzeuge! Warum müssen wir die Oma überhaupt verbuddeln? Wie soll sie denn von unter der Erde nach da oben auf die Wolke gelangen? Nicht wenige Eltern dürften sich angesichts all dieser und weiterer Fragen in einem Wurzelgeflecht mystischer Erläuterungsversuche verfangen haben, die am Ende weitaus esoterischer geworden sind als man sich das anfangs vorgestellt hatte. Und warum tun wir so etwas? Vielleicht, weil uns der Tod selbst soviel Angst macht? Weil wir unseren Kindern die schreckliche Wahrheit "ersparen" wollen, dass wir alle einmal sterben wollen. Alle. Mama, Papa, die Geschwister, die Freunde, die Haustiere, manche sogar nach einem gar nicht mal soooo langen Leben, gemeinerweise? Aber was genau ersparen wir unseren Kindern eigentlich damit, wenn wir ihnen das vorenthalten? Was, wenn nicht die Chance darauf, eines Tages einen wirklich guten Umgang mit dem Tod pflegen zu können - und nicht in diese schwerfällige Hilflosigkeit zu verfallen, die unseren elterlichen Umgang mit dem Thema auszeichnet?



Genau an dieser Leerstelle möchte Ralph Caspers ansetzen. Das ist gut so. Es gibt jedoch zwei Passagen, mit denen ich nicht so ganz einverstanden bin. Wenn es zum Beispiel um die in einem Trauerprozess immer mal wieder auftauchenden Schuldfragen geht, steht dort im ersten Teil des Buches nur ein sehr kurzer Absatz, der es im Wesentlichen bei einem "Nein, natürlich bist Du nicht schuld" belässt. Das ist natürlich richtig, allerdings geht es bei Schuldgefühlen ja oft um etwas ganz anderes - nämlich um die eigentlich wohltuende Illusion, der enormen Ohnmacht dem Ereignis des Todes gegenüber doch noch etwas entgegensetzen zu können. Deswegen wird in der Qualifizierung zum Tauerbegleiter grundsätzlich empfohlen, Schuldgefühle nicht einfach so vom Tisch zu wischen. Zwar gibt es weiter hinten im dritten Teil des Buches einen vertiefenden Abschnitt zum Thema Schuld, der all diesen Erkenntnissen gerechter wird - aber dass ein so großes Thema in zwei verschiedenen Sektionen etwas unterschiedlich behandelt wird, gehört zu den Schwachstellen des Buches, was mein zweiter Kritikpunkt wäre. 


Aktueller Stand der Forschung: Gibt es Trauerphasen?


An anderen Stellen wiederum gibt es einen eindrucksvollen Einblick in viel aktuelles Wissen, zum Beispiel was die verschiedenen Trauerphasen angeht, bei denen ich zwar die Ideen des Dualen Prozessmodells vermisst habe, die ich kürzlich hier vorgestellt habe - mich aber andererseits gefreut habe, dass die Traueraufgaben nach William Worden dort auftauchen (ebenfalls schon hier vorgestellt). Kurzum: Es ist ein wertvolles Buch, das viel sinnvolle Hilfe anbieten kann. Von mir gibt es eine Rundum-Kauf-und-Lese-Empfehlung dafür. Und die Oma darf dann auch runter von der Wolke - weil es niemals grausam ist, den Kindern die Wahrheit anzubieten. Solange man es kindgerecht tut. Danke, Ralph Caspers!

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Der Autor dieser Zeilen bietet Trauerbegleitung an in Osnabrück und im Osnabrücker Land an und hat eine Ausbildung zum Trauerbegleiter absolviert (Große Basisqualifikation gemäß des Bundesverbands Trauerbegleitung) und bietet Podcasts rund um das Thema Trauer an (bitte hier klicken). Thomas Achenbach ist der Autor der Bücher "Männer trauern anders - was ihnen hilft und gut tut", 168 Seiten, Patmos-Verlag und "Mitarbeiter in Ausnahmesituationen - Trauer, Pflege, Krise", 220 Seiten, Campus-Verlag. Mehr Infos auf www.thomasachenbach.de

Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare, Trauergruppen und mehr: Alle aktuellen Termine mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link 

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Mittwoch, 4. März 2020

Und so ist das neue Mitmachbuch für trauernde Familien und für Kinder in Trauer geworden - warum die Familientrauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper mit "Hilf mir, wenn ich traurig bin" ihrer Haltung treu bleibt



Mitmachbuch für trauernde Familien: Hilf mir, wenn ich traurig bin (alle Fotos: Thomas Achenbach).

Osnabrück - Zwei Engelsflügel zum Bemalen und Ausschneiden, die sich jeweils links und rechts an die Hinterseite eines Bilderrahmens kleben lassen - das ist eine meiner Lieblingsseiten und eine meiner Lieblingsideen aus diesem Buch mit dem Namen "Hilf mir, wenn ich traurig bin", das die bekannte Familienbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper zusammmen mit der Grafikerin Julia Kienecke entwickelt hat. Das Buch versteht sich mehr als ein Mitmach-Exkurs mit allerlei Inspirationen zum Basteln oder Backen, mit Möglichkeiten, etwas auszumalen oder mit auszufüllenden Fragebogen und mit vielen kreativen Ideen. Am 5. Februar 2021 wird Mechthild Schroeter-Rupieper dieses Buch übrigens in Belm bei Osnabrück im Spes-Viva-Trauerland vorstellen - und wer sie noch nicht erlebt hat, dem sei diese Veranstaltung herzlich empfohlen. Ich durfte das Buch vorab schon einmal ansehen.

Obwohl es auf der Vorderseite des Buches heißt, dass sich dieses an Menschen jeden Alters wende, ist es doch vor allem ein Kinderbuch. Gedacht ist es mehr dazu, durch das gemeinsame Anschauen und vielleicht ausfüllen mit Kindern im Kontakt zu bleiben, wie der Klappentext auf der Rückseite durchblicken lässt. Und manche der Bastelideen lassen sich auch am besten zusammen umsetzen, beispielsweise wenn es darum geht, kleine Fühlteppiche zu erstellen, um dann mit verbundenen Augen zu fühlen, was das wohl sein könnte... 



Dabei könnte, so heißt es im Text, die Frage eine Rolle spielen, welches Material sich am ehesten so anfühlt wie es sich jetzt gerade im Innern anfühlt. Vielleicht der eher raue Sand? Man sieht also: Seinen Mitmachauftrag nimmt das Buch sehr ernst. Aber das Angenehme daran ist: Es nimmt eigentlich fast immer eine angenehme Umleitung und nicht den direkten Weg zum Trauerkontext. Spielerisch, halt. Die Anleitung zum Basteln eines eigenen "Kummerkastens" ist da noch einer der direkteren Bezüge. 




Ansprechend gestaltet von der Berliner Designerin Julia Kienecke und pfiffig getextet von der Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper, die hier auf diesem Blog auch schon desöfteren zum Thema Kindertrauer aufgetaucht ist, wird eine nette Sammlung von Ideen und Inspirationen draus, mit denen sich das Thema Trauer gut umkreisen lässt. 




Rezepte sind auch mit dabei, nicht nur zum Essen, sondern auch für selbstgemachte Knete, und wenn sich einmal etwas mehr Texte finden lassen - die übrigens sehr sensibel und feinfühlig geschrieben sind -, werden auch diese Seiten bunt und angenehm aufgelockert. Das entspricht alles einer tiefen Haltung, von der Mechthild Schroeter-Rupieper auf ihren Vorträgen berichtet: Gerade dann, wenn wir mit etwas besonders Schwerem umzugehen haben im Leben, dürfen wir uns auf spielerisch-leichte Weise daran annähern. Und wer die Familienbegleiterin einmal bei einem Vortrag erlebt habt, der weiß, wie sehr ihr Tun von dieser Einstellung durchprägt ist. Auch, was Kinder und Trauer angeht, hat Schroeter-Rupieper eine besondere Sichtweise. 


Die Autorin auf der Messe Leben und Tod 2019.

Ihre These, wie sie sie einmal in einem Vortrag auf der Messe Leben und Tod schilderte: "Man sagt uns von klein an: sei doch nicht so traurig. Dabei sind wir mit dem Talent traurig zu sein geboren worden. Und dann geht es schnell los, dass wir sagen: Tut doch gar nicht so weh. Ist doch gar nicht so schlimm." Was Mechthild Schroeter-Rupieper stattdessen empfiehlt: "Wenn das Knie aufgeschürft ist und das Kind sagt: Mama, das tut so weh, dann sagen: Ja, das glaube ich Dir, dasss das weh tut." Ein Trostpflaster draufmachen. Die Gefühle respektieren. Was hier im Kleinen beginnt, ist in Wahrheit etwas ganz Großes - und von einer existenziellen Wichtigkeit. Oder wie Mechthild Schroeter-Rupieper es sagt: "Wir Eltern müssen so leben, dass wir jeden Tag sterben könnten – Erziehung heißt Kinder zu stärken, nicht ihnen alles abzunehmen." Also: Auch nicht den Schmerz kleinreden. 




Das genau ist es ja, was vielen Trauernden in einer Verlustkrise besonders wehtut. Dass es dann auch heißt, von Freunden, Kollegen oder Verwandten: Das geht wieder vorbei. Reiß dich mal zusammen. Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Und damit zurück zum neuen Buch: Mir selbst fehlen die Erfahrungen, was Kinder und Trauer angeht, aber auch für die Menschen zwischen 18 und 28 in unserer Spes-Viva-Trauergruppe für Junge Erwachsene, die ich mitleiten und mitgestalten darf, ließen sich in diesem Buch die eine oder andere ganz gut umsetzbare Idee in dem Buch finden. Apropos Spes Viva...:




Diese Hospiz-und Pallitativinitiative, für die ich, wie gesagt, ebenfalls ehrenamtlich tätig sein darf (- Transparenzhinweis!- ), betreibt in Belm bei Osnabrück auch ein Trauerland genanntes Zentrum für Kinder und Jugendliche. Und weil diese Einrichtung jetzt zehn Jahre alt wird, kommt zum Geburtstag eben die Autorin und Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper, um einen Vortrag über Kindertrauer zu halten und ihr Buch vorzustellen. Die Veranstaltung findet am 5. Februar 2021 statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, eine Anmeldung unter 05473/29-101 oder an die E-Mail kontakt@spes-viva.de wäre wünschenswert, heißt es in einer Mitteilung von Spes Viva.  

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Der Autor dieser Zeilen bietet Trauerbegleitung an in Osnabrück und im Osnabrücker Land an und hat eine Ausbildung zum Trauerbegleiter absolviert (Große Basisqualifikation gemäß des Bundesverbands Trauerbegleitung) und bietet Podcasts rund um das Thema Trauer an (bitte hier klicken). Thomas Achenbach ist der Autor der Bücher "Männer trauern anders - was ihnen hilft und gut tut", 168 Seiten, Patmos-Verlag und "Mitarbeiter in Ausnahmesituationen - Trauer, Pflege, Krise", 220 Seiten, Campus-Verlag. Mehr Infos auf www.thomasachenbach.de

Lesungen, Vorträge, Workshops, Seminare, Trauergruppen und mehr: Alle aktuellen Termine mit Thomas Achenbach finden sich unter diesem Link 

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